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ConceptBySarah

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Einflüsse der Pandemie auf unser Zuhause

Diese Woche war ich das erste Mal als Co-Moderation bei einem Clubhousetalk dabei. Danke an Lifestyle Company für die Einladung zu einem spannenden Gespräch. Das Thema des Immobilien- und Lifestyletalks war der «Lifestyletrend Cocooning».  Mit Coocooning wird das Zuhause als Lebensmittelpunkt schön und vorallem gemütlich eingerichtet.

Gezwungenermassen hat sich der Trend des gemütlichen Beisammenseins in den eigenen vier Wänden infolge Covid19 noch verstärkt. Dies führt auch zu einem höheren Stellenwert des eigenen Zuhauses und wie wir unser Heim einrichten, damit wir uns wohlfühlen.

Wie stark ist der Einfluss der Pandemie und wird sich dieser Trend auch in Zukunft noch verstärken? Abschliessend kann diese Frage natürlich nicht beantwortet werden. Der Trend, Geld in ein schönes Zuhause zu investieren und die ausgeweitete Nutzung unseres Wohnraums war aber bereits vor Covid19 ein Thema. Dieser Trend wird meiner Meinung nach erhalten bleiben.

Das eigene Zuhause ist ständig im Wandel und die Nutzung der Räumlichkeiten hat sich in Laufe der Zeit immer verändert. Die heutige Küche ist der Mittelpunkt des Hauses und oft offen zum Wohn- und Esszimmer gestaltet. Hier wird nicht nur gekocht, sondern gelebt. Gäste werden bewirtet, die Kücheninsel ist der neue Treffpunkt im Haus für ein Apero und spannende Gespräche. Die Familie versammelt sich in der Küche, Aufgaben werden neben der Zubereitung des Abendessens erledigt und eine offene Atmosphäre herrscht.

Auch das Badezimmer wird zum Home-Spa umgenutzt. Die eher nüchterne Gestaltung der früheren Badezimmer haben sich zu exklusiven Badewelten entwickelt. Mit einer schönen Farbgebung und Materialien (wie zum Beispiel Holz), die man früher in diesem Raum nicht angetroffen hat. Eine entsprechende Beleuchtung und auserlesene Raumdüfte sorgen für die richtige Stimmung bei der ausgedehnten Körperpflege. Das Spa-Gefühl bekommt man nicht mehr nur beim Besuch in einem Hotel oder eine Badewelt sondern gleich Zuhause. Auch im Schlafzimmer wird das Gefühl und die Gestaltung eines Hotelzimmers nachgeeifert, um eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen.

Der Garten ist heute auch nicht einfach Garten mit einem Tisch für das Abendessen unter dem freien Himmel und mit einer gepflegten Rasenfläche. Der Gartenmöbelmarkt ist im letzten Jahrzehnt geradezu explodiert und heute kaufen wir Sofas und Loungemöbel für die Terasse, die sogar in einem Wohnzimmer stilmässig passen würden. Der Garten, die Terrasse oder der Balkon wird im Sommer zum zweiten Wohn- und Esszimmer und gemütlich mit Stoffen, Kissen und passende Pflanzen eingerichtet.

Die Pandemie hat auch dazu geführt, dass unser Zuhause vermehrt zum Arbeitsplatz geworden ist. Genügend Platz für das Homeoffice ist heute ein Wunsch, dass wir erst so richtig seit der Covid19 kennen. Die eigene vier Wände sind nicht mehr nur zum Wohnen gedacht, sondern auch der Ort wo wir arbeiten und zur Schule gehen.

Ich denke, der Stellenwert des eigenen Wohnraums wird auch nach der Krise bestehen bleiben. Das Zuhause ist ein sicherer Wert, wo wir uns zurückziehen können und uns wohl und sicher fühlen. Das verstärkte Bewusstsein für das Leben in einer Krise wird uns erhalten bleiben. Der Wunsch nach einem nachhaltigeren Lebensstil rückt auch in den Vordergrund. Durch die Pandemie konnten wir nicht mehr verreisen und ich vermute, dass wir in Zukunft auch etwas weniger oder zumindest bewusster verreisen werden. Mit der Entwicklung der Raumnutzung und der Stellenwert des eigenen Heimes erwarte ich, dass zukünftig eher mehr Geld in Wohneigentum und Raumgestaltung investiert wird.

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Mit Moodboards arbeiten

Ich sammle ständig Inspiration für mich selbst oder für kommende Einrichtungsprojekte. Sei es Ausschnitte aus Magazinen, Materialmuster, Inspiration auf Reisen in Hotels, Restaurants oder einfach in Foldern auf Pinterest. Das perfekte Zusammenspiel von Farben, Materialien, Gegenständen und Möbel ist nicht immer einfach zu erreichen und erfordert viel Planung und ist ein langer Prozess. Das Sammeln von Inspiration ist für mich ein wichtiger Teil bei diesem Prozess.

Ein beliebtes Werkzeug bei Interior Designern ist das Moodboard. Ein Moodboard ist nichts anderes als ein Stimmungsbild oder eine Collage aus Inspirationsbildern, Farben und Materialien. Das Moodboard hilft bei der Ideenfindung und gibt ein Gefühl oder einen Stil vor. Es ist ein bewährtes Hilfsmittel, um den Stil zu finden und die Richtung bei der Raumgestaltung vorzugeben.

Ein Moodboard ist auch ein gutes Instrument, um mit verschiedenen Ideen zu experimentieren, damit das endgültige Konzept daraus  entstehen kann. Das Moodboard gibt eine Richtung oder ein Gefühl vor, dass als Grundlage verwendet werden kann bei der definitiven Auswahl der Materialien, Möbel oder Farben.

Viele Aspekte können in einem Moodboard zusammengefasst werden: Stil, vorhandene Möbel und Gegenstände, Farbgebung, Materialien. Wichtig finde ich, dass der Roter Faden ersichtlich ist bei der Einrichtung. Entscheide ich mich zum Beispiel für einen skandinavischen Stil, mit hellen, dezenten Farben und natürliche Materialien, soll diese Stilrichtung in allen Räumen spürbar sein und eine gewisse Wiederholung der Material- und Farbwahl hilft dabei dieses Ziel zu erreichen.

„Some people look for a beautiful place, ohters make the place beautiful“

Ein Moodboard kann auf vielen Arten umgesetzt werden. Eine physische Zusammenstellung von Inspirationsgegenständen, die miteinander kombiniert und fotografiert werden. Einfach mit PowerPoint oder etwas avancierter mit InDesign oder Photoshop. Bei der Umsetzung entwickelt sich dann aus dem Moodboard ein definitives Konzept für die Umsetzung der Raumgestaltung. Der Prozess bis dorthin ist aber sowohl spannend als auch Mal frustrierend, wenn das Zielbild noch nicht klar ersichtlich ist und der Weg dorthin steinig ist. Umso schöner ist es dann, wenn das Resultat allen Beteiligten am Ende sehr gut gefällt.

Hier eine kleine Auswahl an physisch erarbeiteten Moodboards.

Bilder: ConceptBySarah

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Lernen heisst auch den Horizont erweitern – Interior Design an der Schweizerische Textilfachsschule STF

Meine grosse Leidenschaft ist und war schon immer Räume zu gestalten. Bereits als ich klein war, habe ich ständig mein Zimmer umgestellt und probieret das Beste aus dem kleinen Raum herauszuholen. Diese Leidenschaft hat mich durch das ganze Leben begleitet. Ich liebe kreative Aufgaben, wo es darum geht nach Gestaltungslösungen zu suchen und diese umzusetzen. Das Zusammenspiel von Farben, Materialien, Gegenständen und Licht zu einer harmonischen Gesamtheit finde ich wahnsinnig spannend.

Für mich steht auch immer die Harmonie im Vordergrund. Wir sollen uns in unserem eigenen Zuhause wohl fühlen. Die Wohnung oder das Haus ist ja oft neben dem Büro unser Mittelpunkt im Leben (und in Krisenzeiten wie im Moment umso mehr). Es ist unser Rückzugsort, wo wir Kochen, uns erholen, Schlafen, lachen und einfach das Leben geniessen. Ein Zuhause, wo ich mich wohl fühle und gerne Zeit verbringe, war für mich immer sehr wichtig. Räume zu gestalten ist aber eine Kunst, wo sehr viele Aspekte berücksichtigt werden müssen. Grösse der Räume, Lage und Lichteinfall, Materialien und sinnvolle Platzierung der Möbel. Aber auch Proportionen, Masse und Bedürfnisse der Bewohner sind wichtige Details, die bei einer Raumgestaltung Rechnung getragen werden müssen. Die Herausforderung aus all diesen Anforderungen eine harmonische Gesamtheit zu gestalten ist auch nicht jedem gegeben. Wir investieren viel Geld in Umbauten, Renovationen und teurere Möbel und nicht desto trotz gelingt es uns oft nicht diese harmonische Gesamtheit zu erreichen.

„Interior Design is making the best possible use of the available space“

Wie am Anfang erwähnt, befasse ich mich bereits seit meiner Jugend mit diesen Themen. Architektur, Räume und Design faszinieren mich und ich lerne jeden Tag Neues dazu. Für mich heisst Lernen den Horizont zu erweitern, Werkzeuge zu erhalten wie man eine Aufgabe noch besser oder anders lösen kann. Ich sehe plötzlich die Herausforderungen aus einer anderen Perspektive und bekomme auch Motivation, neue Projekte in Angriff zu nehmen.

Seit einem Jahr besuche ich die Interior Design Ausbildung an der Schweizerische Textilfachschule (STF) in Zürich. Beweggründe, um die Ausbildung zu absolvieren waren Neugier Neues dazu zu lernen, Werkzeuge zu erhalten bei der Gestaltung von Räumen (vor allem Zeichnen und mit 3D-Programmen zu arbeiten), mein Verständnis für eine harmonische Inneneinrichtung zu vertiefen. Räume zu gestalten hat auch viel mit Erfahrung und Gefühl für die Gesamtheit zu tun, aber es gibt auch Regeln, die befolgt werden müssen. Diese Regeln, wie Materialbeschaffenheit, Masse, Proportionen, Zusammenspiel von Farben, um nur einige zu nennen, gehen oft vergessen oder werden nicht bewusst wahrgenommen. Bei der STF habe ich eine Ausbildung gefunden, die das bieten konnte,  nach dem was ich gesucht habe. Für mich war es auch wichtig, neben dem Job die Ausbildung absolvieren zu können. Schwerpunkte wie dreidimensionale Visualisierungsmethoden, Entwicklung von Farb- und Materialkonzepten, zeichnerische Grundlagen und Projektaufbau stehen auf dem Stundenplan. Es ist nur schade, dass einige Monate nach dem Schulstart die Tatsache einer umfassenden Pandemie uns getroffen hat und quasi von einem Tag auf dem anderen wurde der Unterricht hauptsächlich auf Fernunterricht verlagert. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten funktioniert dies aber meistens recht gut und ich habe mich daran gewöhnt, von zu Hause aus dem Unterricht zu folgen. Der persönliche Austausch mit den Lehrpersonen, die Möglichkeit Materialien physisch zu erleben und den Kontakt zu meinen Mitstudenten fehlt aber sehr. Wie bei jeder Erwachsenenbildung gibt es Themen, die einem mehr oder weniger interessieren und wichtig für mich ist, dass ich das mitnehmen kann, wo ich in meinem eigenen Leben weiterverwenden kann. Sei es für die persönliche Weiterentwicklung oder für die berufliche Laufbahn. Aus meiner Sicht kann ich die Weiterbildung weiterempfehlen. Schade ist nur, dass leider geplante Exkursionen, wie nach Paris an die Maison Objet, ins Wasser gefallen sind. Die Zeit nach der Pandemie wird aber bestimmt kommen.

„Talent ist good. Practice is better. Passion is best“

Meine ständigen Inspirationsquellen: Bücher, Wohnmagazine- und Blogs, neue Räume und Einrichtungen zu erleben und fotografieren.

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There’s a Hästens for everbody

Für mich als „halbe“ Schwedin war Hästens Bett immer ein Begriff für hochqualitative Boxspringbetten mit dem karakteristischem Blau/Weiss Karo Muster. Bis dahin hatte ich aber wenig Erfahrung mit den Betten aus Schweden. Seit ich aber selber in einem Hästens Bett schlafe muss ich ganz klar sagen: Wenn ich bereits früher gewusst hätte, was für ein Schlafkomfort ein Hästens Bett bietet, dann hätte ich mir schon längstens eins gekauft. 

Wir investieren viel Geld für das Wohnen und eine schöne Einrichtung. Ein schönes Sofa, ein hochwertiger Esstisch und eine teure Küche mit allen technischen Finessen. Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass das Bett nicht den gleichen Stellenwert bekommt beim Möbeleinkauf. Aus meiner Sicht sollte dies aber genau das Gegenteil sein. Das Bett und das Schlafzimmer ist ein Rückzugsort, wo wir uns erholen und mit einem gesunden Schlaf steigern wir sowohl unsere Leistungsfähigkeit als unser Immunsystem. Dies ist auch jetzt in Zeiten wie bei der Corona Pandemie umso wichtiger

Hästens bietet eine grosse Auswahl an verschiedenen Modelle an und man kann das Bett so zusammenstellen, dass es perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Denn jede Person hat andere Präferenzen bezüglich Festigkeit, Grösse und Farben, damit es einerseits einen erholsamen Schlaf bietet aber andererseits auch zu der Einrichtung passt. Daher bietet Hästens nicht nur eine breite Auswahl an verschiedenen Modellen an sondern auch eine grosse Farbpalette des bekannten Karomuster und Kopfteile und das Bett wird individuell so eingestellt, dass es zum eigenen Körper perfekt passt. Eine gemeinsame Matratze kann auch zwei verschiedene Festigkeiten haben, wenn der Partner andere Präferenzen hat. Die Naturmaterialien des Betts passen sich auch mit Zeit dem Körper an. Beim Kauf eines Betters sollte nicht nur der Preis entscheidend sein, denn es ist eine Investition für eine lange Zeit und ein Hästens hält fast ein Leben lang.

Für mich ist es auch wichtig, dass das Schlafzimmer ein Raum ist, wo man sich richtig wohl fühlt und entspannen kann. Und seit ich in einem Hästens Bett schlafe, hat sich meine Schlafqualität merklich verbessert, obwohl ich bereits früher das Gefühl hatte, gut zu schlafen. Ich habe auch weniger Probleme mit irgendwelchen Verspannungen oder Rückenschmerzen, da sich das Bett dem Körper anpasst. Dank einem tiefen Schlaf bin ich tagsüber auch leistungsfähiger und habe weniger Mühe mit Müdigkeitsphasen, auch wenn die Schlafzeit eher kurz war.

Falls du mehr Informationen rund um Schlafen in einem Hästens Bett möchtest melde dich für eine unverbindliche Beratung im Hästens Store Bern – das Geschäft ist wieder geöffnet und bietet im Rahmen der aktuellen Situation wieder persönliche Beratung an.

 

Jedes Hästens Bett ist ist eine Handarbeit und besteht auschliesslich aus natürlichen Materialien wie hypoallergenes Rosshar, Leinen, Schurwolle und Baumwolle.

Ich habe mich für das klassiche Blue Check Muster entschieden und es passt perfekt in meinem Schlafzimmer

Das Bett kann aber für jeden Geschmack individuell zusammengestellt werden

In Zusammenarbeit mit Hästens Store Bern

0 In Bei mir zuhause/ Dessert/ Gebäck

Der perfekte Key Lime Pie

Für alle Dessert und Kuchenliebhaber, dieses Rezept müsst ihr einfach ausprobieren. Die Kombination von säuerlichen Limetten und dem süssen, knusprigen Kuchenboden ist einfach lecker. Schnell und einfach zuzubereiten und schmeckt am nächsten Tag noch fast besser. Passt farblich natürlich zu Ostern aber auch einfach so zum Kaffee oder Dessert.

Key Lime Pie

Kuchenboden

200 gr Digestivekekse

125 gr Butter

Füllung

2 Tuben (oder Büchsen) gesüsster Kondensmilch

2 Deziliter frisch gepresster Limettensaft (ca. 8 Limetten)

Geriebene Schale von einer Limette

6 Eigelb

Zubereitung

Ofen auf 170 Grad stellen. Nimm einen runden Form und lege am Boden ein Backpapier. Kekse zerbrösmeln (am besten in einem Sack legen und darauf klopfen). Butter schmelzen und mit den Brosmen gut mischen. Am Boden und ca 1 cm am Rand hoch des Kuchenforms verteilen. 10 Minuten im Ofen backen

Limettensaft, geriebene Schale und Kondensmilch gut mischen. Die sechs Eigelb zusammenrühren und darunter mischen. Füllung in den Form giessen und nochmals in den Ofen bei 150 Grad, ca. 15 – 20 Minuten. Danach kühl stellen (gerne auch über die Nacht). Mit Limettenstücken und Puderzucker dekorieren und mit Rahm oder Himbeeren servieren.

Bilder: Concept By Sarah

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Schöne Ostern

Wie verbringt ihr die sonnigen Ostertage? Wohl wie alle anderen im Moment – Zuhause. Das ist zugegeben für mich etwas ungewohnt, nur Zuhause zu sein und zudem ohne Besuch von Familie und Freunden. Normalerweise verreisen wir in den Frühlingsferien zu unserem Sommerhaus auf Öland. Ich freue mich immer wahnsinnig darauf, das Haus im Frühling für den Sommer parat zu machen. Und dieses Jahr wissen wir ja nicht, ob wir den Sommer überhaupt auf der Insel verbringen können.

Ich bin kein grosser Fan von üppigem Deko – auch zu Feierlichkeiten wie Ostern oder Weihnachten nicht. Dezent und einfach passt besser zu meinem Geschmack. Dieses Jahr haben wir ja auch das Glück, wunderschönes Wetter geniessen zu dürfen und der langsam blühenden Garten ist fast Dekoration genug. Nicht desto trotz, habe ich ein paar Osterdekos parat gemacht. Bei der Dekoration empfehle ich wiederum mit Stillleben zu arbeiten. Materialien, Grössen mischen und auf eine Farbnuance zu fokussieren, die sich immer wiederholt (bei mir Rosa) und immer eine ungerade Anzahl von Gegenständen verwenden (3/5…).

Heute steht schwedisches Osteressen auf dem Menüplan. Dazu backe ich und meine Tochter einen leckeren Keylimepie. Das Rezept dazu folgt im nächsten Beitrag!

Ein schön gedeckter Tisch gehört für mich immer dazu

Blumen auf dem Tisch

 

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Mein Zuhause

Die Corona Krise hat unser Leben so ziemlich auf dem Kopf gestellt und mit der dringlichen Aufforderung des Bundesrates – bleiben Sie Zuhause – sind wir eben Zuhause. In so einem Moment wird es einem auch bewusst, wie wichtig das eigene Zuhause ist. Das wir uns wohl fühlen und gerne daheim sind.

Mir ist es bewusst, dass ich mit einem Haus und Garten sehr priviligiert bin. Aber die Grösse des Hauses oder der Wohnung ist nicht matchentscheidend sondern was man daraus macht. Ist die Einrichtung harmonisch und entspricht sie unserem Geschmack? Ist sie stilvoll ohne stief oder künstlich zu wirken und fühlen wir uns wirklich wohl in den eigenen vier Wänden?

Einrichten war schon immer meine grosse Leideschaft. Ich erinnere mich gut, wie ich als Kind ständig mein Zimmer umgestellt und verschiedene Einrichtungen ausprobiert habe. Dieses Jahr habe ich mich auch nach langem Überlegen dazu entschieden, mich auf diesem Gebiet weiterzubilden. Zurzeit besuche ich den Lehrgang Interior Design an der Schweizer Textifachschule in Zürich. Im Moment jedoch im Fernstudium aufgrund der Pandemie. Die Ausbildung macht aber echt Spass und ich freue mich auf alles, was ich lernen werde um mein heutiges Wissen zu vertiefen.

Auf was lege ich Wert bei der Einrichtung? Hier einige Tipps.

Ein harmonisches Gesamtbild. Es ist wichtig, dass die Einrichtung einen roten Faden hat. Farben und Materialien, die sich wiederholen. Bei der Einrichtung auf die Farbskala achten und wähle die gleichen Nuancen aus einer Farbpalette. Wenn du das Gefühl hast, die Einrichtung ist unruhig, ist es gut möglich, dass zu viele Nuancen aus verschiedenen Farbpaletten verwendet hast.

Gruppiere Gegenstände (Stilleben) oder Möbel und schaffe so Oasen Zuhause. Achte auf eine ungerade Zahl bei der Gruppierung und arbeite mit verschiedenen Materialien, um Gegensätze zu bewirken.

Wenn du einen Raum neu gestaltest, arbeite mit Moodboards (Stimmungsbilder mit Farben und Materialien) um den Fokus und den Stil besser im Griff zu haben

Fokussieren: Wenn alle Möbel im Raum im Fokus stehen, fühlen wir uns überfordert beim Hinschauen und der Raum wirkt überladen. Setze ein oder zwei schöne Möbelstücke ins Zentrum und möbliere dezent herum.

Arbeite mit Stilleben, z.B. auf dem Sofatisch, auf der Kommode oder der Kücheninsel. Achte hier wiederum auf eine ungerade Zahl, platziere die Gegenstände in einem Dreieck und mische Materialien und Farben. Als Beispiel ein schöner, hoher Kerzenständer aus Metall/Silber ergänzt mit etwas aus Holz und aus Glas mit verschiedenen Höhen. Drei Gegenstände ist eine gute Regel, die oft in der Fotografie oder in der Einrichtung verwendet wird. Mit einer ungeraden Zahl ergibt sich immer ein Zentrum, wohin sich der Blick fokussiert.

Hier ein kleiner Einblick bei mir zuhause im Moment – ein Ort wo ich sehr gerne bin. Aber ich freue mich natürlich wahnsinnig darauf, wenn das normale Leben wieder einkehrt und wir uns wieder frei bewegen dürfen!

 

Ein Stillleben im Garten, wo das Dreiecksprinzip perfekt funktioniert und auch der Kontrast der Materialien mit Glas, Korb, Metall und Pflanze.

Ein bisschen Farbe darf auch sein, obwohl ich eher „Nichtfarben“ wie Grau oder Beige vorziehe.

Wieder ein Stillleben passend zu Ostern

 

Ich habe immer Blumen auf dem Tisch. Und wenn du sie im Moment nicht im Laden findest dann gehe in die Natur und hol dir ein paar Zweige, die bald blühen werden.

Das Schlafzimmer ist wohl das wichtigste Raum im Haus, denn hier erholen wir uns für den hektischen Alltag. Seit ich in einem Hästens Bett schlafe, ist auch die Erholung einfach top.

Auf dem Pult meiner Tochter – passend zu der momentane Situation!

Bilder: Concept By Sarah

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Skandinavische Eleganz

In Uppsala nördlich von Stockholm steht eine traumhaft schöne Villa zum Verkauf. Das Haus gehört der Influencerin und sogleich Wohnberaterin Jana Heinrici, die das Haus erst vor kurzem mit viel Eleganz und Fingerspitzengefühl renoviert hat. Das von aussen sehr typische „Schweden Haus“ mit der klassischen Farbe rot und weissen Details mit Baujahr 1927 weisst einige für die Zeit typische Details auf wie hohe Räume, grosse Fenster, Kachelöfen und zahlreiche Sichtbalken.

Das Haus wurde sehr umfassend und mit einer Eleganz renoviert. Mit der Farbe Grau als Basis zieht sich ein roter Faden durch das Haus, das hier auch sehr filigran umgesetzt wurde. Was mir sehr gefällt, ist dass auch die Türlisten und die Türen mit der gleichen Farbe versehen wurde. Ergibt ein sehr harmonisches Gefühl. Besser als wenn man die Türen einfach weiss gelassen hätte.

Im Eingang eine kleine sogenannte „Punschveranda“ (Punsch ist ja eine Likör – mag anmuten, dass man hier früher gesessen ist und Punsch getrunken hat 😉

Auch im Eingangsbereich wurden die Türen mit den gleichen, grauen Farbton versehen. Besonders zu erwähnen ist die Holzverkleidung vor dem Heizkörper, die sehr elegant wirk (Heizkörper sind ja per se nicht wirklich schön).

Wie im ganzen Haus ist auch das Wohnzimmer im Grau gehalten. Der grosse, goldene Spiegel erzeugt eine schöne Tief und auch einen Kontrast in den Raum. Mir fehlt hier eine Accentfarbe, die ein bisschen mehr Leben einbringen würde. Grau finde ich als Grundfarbe wahnsinnig schön, aber wenn zu dominant  umgesetzt kann es auch langweilig werden. Auch etwas mehr grüne Pflanzen würden dem Raum eine andere Atmosphäre verleihen.

Eine klassische Küche, die zum Stil des Hauses passt. Der alte Holzofen ist natürlich ein cooles Detail bei so einem alten Haus. In Schweden werden die Geräte, wie Geschirrpüler und Kühlschrank, oft nicht in der Küchengestaltung integriert. Mir persönlich gefällt es besser, wenn sie auch mit „eingekleidet“ werden.

Schlafzimmer mit Kachelofen, ein Traum. Aber auch hier hätte ich mir eine Accentfarbe zu dem vielen Grau gewünscht, um die Atmosphäre ein bisschen aufzulockern (es kann auch zu „perfekt“ aussehen. Aber auch sehr typisch für sogenannte Maklerbilder).

Bilder und mehr Infos zum Haus auf Hemnet

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Tischdekoration für Weihnachten

Sonntag und in zwei Tagen haben wir bereits Weihnachten  – nur kommt eher wenig Weihnachtsstimmung auf, wenn ich aus dem Fenster schaue und das stürmische Wetter und der Regen peitscht an die Fensterscheiben. Dafür ist das Wohnzimmer umso stimmungsvoller mit Weihnachtsbaum, Kerzen und allerlei Weihnachtsdeko. Ich bin zwar eher sparsam mit dem Dekorieren obwohl nicht ganz im Sinne meiner Tochter. Aus meiner Sicht sollte die Farbwahl dezent Rosa, Silber und Weiss sein. Aber wenn sie bestimmen darf, dann soll es so richtig Weihnachtsrot und eher kitschig sein. Ich probiere zumindest einen goldigen Mittelweg (ohne zu viele Diskussionen) zu finden.

Weihnachten feiern wir dieses Jahr sowohl am 24. als am 25. Dezember bei uns zuhause und dieses Mal eher im kleinen Kreis. Ist mir auch recht so, da sich der Stress mit Vorbereitungen im Rahmen hält. Ein schön gedeckter Tisch muss aber sein und am Weihnachten gerne so richtig festlich dekoriert.

Meine Tipps für einen schön gedeckten Weihnachtstisch:

Wähle ein Thema und die Farbskala dazu. Zum Beispiel kann der Tisch an Weihnachten mit Dekogegenstände aus der Natur geschmückt werden. Wie Tannenzweige, Tannenzapfen und rote Äpfel passen auch schön dazu. Soll der Tisch eher elegant und minimalstisch sein oder opulent und farbenfroh?

Ein schönes Tischtuch wirkt immer sehr elegant und stilvoll. Ich bin ein Fan von Leinentischtüchern und besitze bereits eine schöne Auswahl in verschiedenen, neutralen Farben wie Weiss, Beige, Hell- oder Dunkelgrau. Passende Servietten zum Tischtuch und zum Anlass wählen Es gibt ja da einen Riesenauswahl an Servietten heute aber am schönsten finde ich immer noch diejenigen aus Stoff. Daraus lässt sich viel Schönes kreieren.

Kerzen gehörten für mich an jedem schön gedeckten Tisch. Auch hier auf die Farbwahl und den Stil achten.

Ein Blumentrauss darf bei mir auch nicht fehlen. Farblich mit der restlichen Deko abgestimmt ist der Strauss auf dem Tisch oft das Pünktchen auf dem i.

Hier einige Beispiele als Inspiration für den Weihnachtstisch und ich wünsche euch allen besinnliche und erholsame Festtage!

Hier habe ich eine farbige und sehr verspielte Tischdeko gewählt. Als Basis habe ich ein helles Tischtuch und weisse Stoffservietten genommen – wirken sehr elegant. Die Servietten mit Schnur, Herzbackformen und einem schönen Spruch versehen (kann auch als Namensschild benutzt werden). Als Farbe Rosa und Silber in verschiedenen Varianten mit Weihnachtskugeln und einen schönen Blumenstrauss.

 

Bei einer eleganten Tischdeko setze ich auf viel Weiss mit Silber (oder auch Gold). Hier mit wenig Rosa ergänzen und sehr minimalistisch gedeckt.

Auch dunkle Farben finde ich schön und stilvoll. Wie gestern, als ich ein Dunkelgraues Tischtusch gewählt habe und farbige, kleine Weinachtskugeln über den Tisch gestreut habe. Dazu wieder die Stoffservietten mit Herz und Kugel gebunden (ist wirklich sehr einfach mit einer grossen Wirkung). Ein schöner Blumentrauss dazu und der Tisch ist parat für das Weihnachtsfest.

Bilder: ConceptBySarah

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Traumwohnung in Stockholm

Heute zeige ich eine traumhaft schöne Wohnung in Stockholm, wo die Einrichtung eine perfekte Mischung von Luxus und Gemütlichkeit vereint. Die Jugendstilwohnung bietet mit ihrer Raumhöhe, Stuckaturen und wunderschönen Parkettböden eine perfekte Basis für eine stilvolle Einrichtung. Was mir hier besonders gefällt, ist die Verspieltheit, die Kombination von verschiedenen Farben in pastelligem Ton und die Mischung von Vintage und modernen Möbel. Der anmutende Französische Stil ist perfekt inszeniert mit der gewagten Farbpalette und die ganze Wohnung ist sehr harmonisch und persönlich eingerichtet. Mein Favorit ist das grosse, pastellfarbige Sofa im Wohnzimmer ergänzt mit 2 Fritz Hansen PK22 Sessel  (Tufty Time, B&B Italy)  mit perfekt abgestimmten Vorhängen und den gepuderten Farbton.

Für mich ist hier eine Einrichtung mit viel Fingerpitzgefühl und  Persönlichkeit erarbeitet worden. Dies als ein schöner Kontrast zu der heute eher minimalistischen Einrichtungen, die man hier häufig in den Wohnmagazinen vorfindet. Ich empfinde aber den minimalistischen und sehr aufgeräumten Einrichtungsstil oft zu wenig persönlich und zu langweilig. Es ist einfach, teuere Designermöbel in einer Wohnung zu stellen – ein harmonisches Zuhause zu gestalten ist aber eine Kunst.

Die Wohnung gehört den Gründern der erfolgreichen Steinofen Bäckereikette Fabrique in Schweden.

Concept by Sarah Neuhaus / Ambassador Hästens Bed

Bilder: Jesper Florbrandt