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Einflüsse der Pandemie auf unser Zuhause

Diese Woche war ich das erste Mal als Co-Moderation bei einem Clubhousetalk dabei. Danke an Lifestyle Company für die Einladung zu einem spannenden Gespräch. Das Thema des Immobilien- und Lifestyletalks war der «Lifestyletrend Cocooning».  Mit Coocooning wird das Zuhause als Lebensmittelpunkt schön und vorallem gemütlich eingerichtet.

Gezwungenermassen hat sich der Trend des gemütlichen Beisammenseins in den eigenen vier Wänden infolge Covid19 noch verstärkt. Dies führt auch zu einem höheren Stellenwert des eigenen Zuhauses und wie wir unser Heim einrichten, damit wir uns wohlfühlen.

Wie stark ist der Einfluss der Pandemie und wird sich dieser Trend auch in Zukunft noch verstärken? Abschliessend kann diese Frage natürlich nicht beantwortet werden. Der Trend, Geld in ein schönes Zuhause zu investieren und die ausgeweitete Nutzung unseres Wohnraums war aber bereits vor Covid19 ein Thema. Dieser Trend wird meiner Meinung nach erhalten bleiben.

Das eigene Zuhause ist ständig im Wandel und die Nutzung der Räumlichkeiten hat sich in Laufe der Zeit immer verändert. Die heutige Küche ist der Mittelpunkt des Hauses und oft offen zum Wohn- und Esszimmer gestaltet. Hier wird nicht nur gekocht, sondern gelebt. Gäste werden bewirtet, die Kücheninsel ist der neue Treffpunkt im Haus für ein Apero und spannende Gespräche. Die Familie versammelt sich in der Küche, Aufgaben werden neben der Zubereitung des Abendessens erledigt und eine offene Atmosphäre herrscht.

Auch das Badezimmer wird zum Home-Spa umgenutzt. Die eher nüchterne Gestaltung der früheren Badezimmer haben sich zu exklusiven Badewelten entwickelt. Mit einer schönen Farbgebung und Materialien (wie zum Beispiel Holz), die man früher in diesem Raum nicht angetroffen hat. Eine entsprechende Beleuchtung und auserlesene Raumdüfte sorgen für die richtige Stimmung bei der ausgedehnten Körperpflege. Das Spa-Gefühl bekommt man nicht mehr nur beim Besuch in einem Hotel oder eine Badewelt sondern gleich Zuhause. Auch im Schlafzimmer wird das Gefühl und die Gestaltung eines Hotelzimmers nachgeeifert, um eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen.

Der Garten ist heute auch nicht einfach Garten mit einem Tisch für das Abendessen unter dem freien Himmel und mit einer gepflegten Rasenfläche. Der Gartenmöbelmarkt ist im letzten Jahrzehnt geradezu explodiert und heute kaufen wir Sofas und Loungemöbel für die Terasse, die sogar in einem Wohnzimmer stilmässig passen würden. Der Garten, die Terrasse oder der Balkon wird im Sommer zum zweiten Wohn- und Esszimmer und gemütlich mit Stoffen, Kissen und passende Pflanzen eingerichtet.

Die Pandemie hat auch dazu geführt, dass unser Zuhause vermehrt zum Arbeitsplatz geworden ist. Genügend Platz für das Homeoffice ist heute ein Wunsch, dass wir erst so richtig seit der Covid19 kennen. Die eigene vier Wände sind nicht mehr nur zum Wohnen gedacht, sondern auch der Ort wo wir arbeiten und zur Schule gehen.

Ich denke, der Stellenwert des eigenen Wohnraums wird auch nach der Krise bestehen bleiben. Das Zuhause ist ein sicherer Wert, wo wir uns zurückziehen können und uns wohl und sicher fühlen. Das verstärkte Bewusstsein für das Leben in einer Krise wird uns erhalten bleiben. Der Wunsch nach einem nachhaltigeren Lebensstil rückt auch in den Vordergrund. Durch die Pandemie konnten wir nicht mehr verreisen und ich vermute, dass wir in Zukunft auch etwas weniger oder zumindest bewusster verreisen werden. Mit der Entwicklung der Raumnutzung und der Stellenwert des eigenen Heimes erwarte ich, dass zukünftig eher mehr Geld in Wohneigentum und Raumgestaltung investiert wird.

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